22. November 2009

Miss Ugly und der Alkohol

Ladies! Was soll das? Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, dass einige von euch gestandene Männer untern Tisch saufen können (was zugegebenermaßen immer noch ein wenig gruselig ist), doch so langsam sollte man die eigenen Grenzen kennen. Wenn nicht für die eigene Gesundheit, dann doch wenigsten für uns Jungs …


Ein schönes Beispiel dafür, zu welch erschreckenden Momenten (in dem Fall für mich) die Unkenntnis über die eigene Alkoholunverträglichkeit führen kann, hab ich erst kürzlich erlebt. Auf einer ganz normalen Privatparty wurde ich von meinem Bro gebeten doch mal kurz den Wingman zu geben. Was in diesem Falle bedeutete, die nervige Freundin des heißesten Fegers zu betreuen (Frage: Warum gibt es die wirklich heißen Ladies nur im Doppelpack mit Miss Ugly?). Nun gut, Wingman-Code ist Wingman-Code und so nahm der äußerst anstrengende Part des Abends seinen Anfang.


Die Betreuung von Miss Ugly war auch deshalb anstrengend, weil auf der Party gerade keine Sitzmöglichkeiten existierten. Und so standen wir schön nah an der Bar, wo mein Glas nie leer zu werden drohte und redeten. Wobei es eher so war, dass sie sprach und ich zu hörte. Wobei auch das nicht ganz stimmt, weil ich die sagenhafte Fähigkeit besitze so zu tun als ob ich dem Gespräch folgen würde, innerlich aber vollkommen weit weg bin.


Nach rund 15 Minuten ließ ich meinen Blick zum Bro wandern und erkannte, dass er wohl heute zum Erfolg kommen würde, aber das würde noch sicherlich ne Weile dauern. Demnach war ein Ende meines Betreuungsdienstes noch nicht abzusehen und ich wandte mich Miss Ugly zu.


Ich merkte plötzlich, dass es nicht allzu clever war weiter mit den Gedanken abzuschweifen, denn Miss Ugly war schon die ganze Zeit dabei eine wirklich beeindruckende Show abzuziehen. Ihr Talent: Speed-Drinking. Ich weiß nicht, ob sie aufgeregt war oder genervt oder oder oder (...), doch diese Frau legte ein schockierendes Trinktempo an den Tag. Ohne mit der Wimper zu zucken leerte sie ein Glas nach dem anderen. Und kaum setzte sie mit der linken Hand das Glas ab, füllte sie mit der rechten schon wieder nach. Wie vom Teufel getrieben griff sie abwechselnd zu Whisky mit Cola, Vodka-Orange und Gin (Todsünde! Gin säuft man nicht, Gin genießt man!).


Dieses Schauspiel hat mir dann doch sehr gefallen und ohne auf ihren wahnsinnigen Alkoholkonsum einzugehen, begann ich mich aktiv am Gespräch zu beteiligen. Smalltalk, nichts besonderes. Eigentlich wollte ich auch nur wissen, wann dieser Alkoholtsunami die Nervenzellen, die Sprach- und Bewegungsareale ihres Gehirns befällt. Aber – es kam nichts. Sie sprach fließend, ohne zu stottern, ohne zu schwanken, ohne Koordinationsunfähigkeiten. Ganz im Gegenteil, sie wirkte mit jedem Glas selbstbewusster und ruhiger. Eigentlich war sie zu diesem Zeitpunkt – äußerlich betrachtet – die einzig nüchterne Person im Raum.


Doch dann – BOOM! Da liegt Miss Ugly plötzlich am Boden, das Glas noch festumklammert, die Augen geschlossen. So was habe ich noch nie erlebt und ich hab schon einiges gesehen. Was war passiert? Mitten im Satz, stockte sie plötzlich, verdrehte die Augen und war auch schon ein Stockwerk tiefer gerutscht. Und das ganze ohne jegliche Trunkenheitsanzeichen. Einfach so. Weg war sie. Ich war so fasziniert von dieser KO-Aktion, dass ich gar nicht merkte, wie schnell andere Leute zu ihr geeilt waren, um zu sehen ob es ihr gut gehe. Was soll ich sagen, es ging ihr gut. Sie fing sogar an zu schnarchen!


Leicht irritiert blickte ich in den Raum und suchte nach Bro, um zu sehen ob er die ganze Sache hier auch mitbekommen hat. Doch er weg. Und drei mal dürft ihr raten mit wem …. Nun ja, man kann sagen was man will, meinen Job als Wingman hab ich an diesem Abend jedenfalls mit Bravur erfüllt. Trotzdem: Ladies! Etwas mehr Contenance bitte! Nochmal würde ich so was eher ungern miterleben.

(Patrick)

17. November 2009

I'm driving a Porsche, bitch!

Heute nachmittag kurz von Böblingen nach Stuttgart gefahren. Sagte ich "gefahren"? Nicht ganz, wohl eher gecruist, denn ich war in nichts Geringerem als dem Porsche 911 Carrera S4 unterwegs. Ich weiß, meine Kommilitonen protestieren und ich lasse den Yuppie raushängen, aber mein Gott, das rockt alles weg, was es gibt! Dieses 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, diese Blicke der Passanten, denen das "WTF!?" nur so ins Gesicht gschrieben war (oder anders gesagt: "Was macht denn dieser Jungspund da im Porsche? Diese verwöhnte Jugend von Heute, tss!") - es gibt Dinge, die kann man nicht ... halt, die kann man kaufen. Gut, in meinem Falle vielleicht in 10, 20 Jahren, schau' mer mal. Leider waren bei meinen 15 45 Minuten Ruhm kaum attraktive Frauen in Reichweite. Entschuldigt dieses maßlose Gepose, aber wenn Ihr selbst mal in den Genuss dieses Wagens kommt, dann versteht Ihr, was ich meine.

(Stefan)

16. November 2009

Russische Frauen

Gerade hat mich meine russische Freundin Anna via IM angehauen. Eigentlich plaudern wir regelmäßig, mittlerweile schon 8 Monate - seit ich aus Sibirien eben wieder zurück bin. Anna scheint FrauenversteherIN zu sein, vielleicht liegt es an ihrer langjährigen Beziehung oder ganz simpel an der Tatsache, dass sie eine Frau ist, die zudem ziemlich intelligent ist. Lange Rede, kurzer Sinn. Auf ihre Frage, was es Neues gäbe, entgegnete ich ihr mit der Nennung dieses Blogs. Sie war wie immer neugierig, wollte gleich die URL haben und machte mir - wie immer - ein Kompliment. Diese Russinnen, man(n) muss sie einfach lieben. Genau das Stichwort, denn nachdem ich ihr mitteilte, um was es im Blog ginge, meinte sie nur, dass ich ja über den Unterschied zwischen russischen und deutschen Frauen schreiben könne. Gesagt, getan.

Zwar weilte ich nur vier Tage in der Russischen Föderation, genauer gesagt einige Stunden in Moskau und den Rest in Nowosibirsk, aber über russische Frauen habe ich mehr gelernt, als ich mir je erwartet hatte. Zu allererst ist es natürlich das Optische. Egal wo ein Spiegel war - Metro, Oper, Restaurant -, die Russinnen unter uns mussten einen Blick riskieren, sei es nur ein Blick, ein Nachziehen des Lipgloss oder eine motorische Bewegung der Hand durchs Haar, der Spiegel war vor lauter Frauen nahezu nicht mehr zu sehen. Na gut, irgendwie ist dieses Verhalten dem weiblichen Geschlecht ja auch inhärent, nicht? Um mit dem optischen Erscheinungsbild fortzufahren, ich habe in ganz Sibirien/Russland nicht auch nur eine einzige Frau gesehen, die man als übergewichtig oder dergleichen bezeichnen könnte. Wirklich, nicht eine! Ganz im Gegenteil, die meisten hatten Modelmaße, zumindest was die Figur anging. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich Damen präferiere, die viele andere als "hart an der Grenze" bezeichnen würden. Insofern war das ein permanent netter Anblick, doch.

Letzteres fragte ich auf der After-Show-Party, auf die uns der deutsche Botschafter eingeladen hatte, auch Anna und die anderen anwesenden russischen Damen. "Wie sehen das die Frauen/Männer hier? Würde man sagen sie (ich zeigte auf eine Hostess, die wohl viele deutsche Frauen als Magersüchtig bezeichnen würden) ist magersüchtig oder würde man ihre Figur als schön und erstrebenswert bezeichnen? Dreimal dürft Ihr raten, was ich als Antwort bekam. Ja, die russischen Frauen legen aber nicht nur Wert auf ihre Figur, sondern auch auf ihr Äußeres. Selbst älteren Damen - wir besuchten eine Schule im akademischen Viertel, die gerade vom Ministerialdirektor eröffnet wurde, weil sie in den Verband deutscher Pasch-Schulen eingebunden wurde -, sprich Lehrerinnen mit fiesem Gesichtsausdruck, war dennoch anzusehen, dass sie morgens doch etwas mehr Zeit vor dem Spiegel verbringen. Und auch hier war keine das, was man(n) als "mollig", "kräftig" oder schlichtweg "fett" bezeichnen würde.

Kristina, eine weitere sehr nette Russin meinte schließlich zu mir, dass sogar die deutschen Frauen selbst recht neidisch auf ihr russisches Pendant gewesen wären, als eine Gruppe deutscher Frauen in Nowosibirsk zu Gast war. Es kam sogar fast zu Animositäten, denn die Russinnen erwiderten selbstbewusst, dass die deutschen Frauen eben nicht so sehr Wert auf ihr Äußeres legten. In der Tat ein harter Vorwurf, zumal man ja nicht verallgemeinern sollte. Ich neige nach meinem Russland-Besuch jedoch auch dazu, denn wie gesagt, ich kann alles, was als Klischee über osteuropäische/russische Frauen da draußen so rumschwirrt, eigentlich nur bestätigen. Sie zählen definitiv zu den hübschesten Frauen der Welt, auch wenn es natürlich Ausnahmen gibt und dort auch gab, denn einige sahen dann doch mehr nach Prager Straßenstrich (nein, ich weiß nicht, wie dieser aussieht, das ist nur eine Annahme) als nach attraktiver Dame aus, keine Frage. Und dennoch haben sie einen Nachteil: nur wenige von den mit mir bekanntgemachten Russinnen sprachen Englisch ...

(Stefan)

The Saga Begins....

Freitag der 13. man könnte meinen,dass ein solcher Tag nur Schlechtes mit sich bringen kann. Doch egal ,was Ihr auch über diesen jenen Tag denken mögt, behaltet im Sinne,dass es darauf ankommt, was Ihr aus diesem Tag macht. Gut, was ist die beste Möglichkeit, um zu vergessen, dass es sich eigentlich um einen Unglückstag handelt?
Ganz klar!
Man schnappt sich seine Bros und macht das Nachtleben unsicher.
Deshalb habe ich dies auch am Freitag getan. Es ging ab nach Mainz , den Geburtstag eines wieder anderen Bros zu begießen.
Wunderbar! Es hätte nicht besser sein können.
Eine Feier, die eigentlich nur wenige Frauen als Gäste beinhaltet, bietet natürlich nicht unbedingt die besten Grundvoraussetzungen,allerdings he seid mal ehrlich, zu früh sollte man einen Abend nicht gleich abhaken. Vor allem nicht,wenn es sich um eine Party mit deinen Bros handelt!!
Aber nun gut. Der Abend nahm seinen Lauf: Gute Gespräche, gute Stimmung und immer mal wieder ein Gläschen Sekt ;-)
Auf Deutsch: Wir waren nach zwei Stunden allesamt so sturzbetrunken, dass es egal war, dass nicht viele Damen "am Start" waren.
Aber dennoch passierte es. Ich sah ein holde junge, dunkelhäutige,schöne Dame, die mir sympathisch war.
Also ging ich zu ihr und fragte sie ,was sie denn trinken wolle. Gut, man muss ja ehrlich zugeben,dass das der blödeste und bekannteste Anmachspruch im Universum ist.
Trotzdem ist es überraschend, wie oft das doch noch funktioniert.
Gut, während ich mir nun schonmal ausmalte, wie der Abend wohl ausgehen möge, erzählte sie mir von sich...toll. Fragt mich jaaa nicht, wie sie hieß. Ich wurde durch ihr Äußeres zu sehr abgelenkt. Da sie lieber erzählte als zuzuhören verlief das Gespräch dennoch sehr gut. Sie stellte mir in Aussicht,dass ich einen Kuss von ihr bekomme, wenn ich errate,was sie studiert...nach diversen Wodka und Gin Tonic habe ich das leider nicht erraten. Naja....war zu erwarten. ABER: sie machte sich dann solangsam mal auf den Weg....verriet mir ihre Zimmernummer und ging....tja....was hätte ich da bloß tun sollen ?!? ;-)

(Joseph)

15. November 2009

Warum das Studentenleben awesome ist!

Nicht nur, dass ich diesen Song liebe, nein, er vermittelt auch perfekt das, was am Studentenleben so genial geil ist. Zwar sind die Lyrics geändert, aber dafür mit tollem Video (uncensored und das Originalvideo habe ich leider nicht gefunden). Und alle: "That party last night was awfully crazy ..."



(Stefan)

Freitag, der 13., aber nur 7 Grad

Da war er also nun, Freitag, der 13. Ich bin alles andere als abergläubisch, zumal am Freitag ein Bro seinen 24. hatte. Es verschlug uns also zuerst ins Sindelfinger Aura, wo wir einen Cocktail (Caipi Ginger, musste ja schließlich fahren) genossen, der dank der äußerst attraktiven Kellnerin gleich doppelt so gut schmeckte (ich bin bald wieder im Aura, das weiß ich). Nach schönen 70 Minuten zu guter Musik, auf feinen Ledersesseln und zu Deluxe Music - der beste Musiksender im TV -, allerdings nur das Bild, der Ton war abgestellt, denn es lief ja Musik, machten wir uns auf den Weg auf die Theodor-Heuss-Straße im guten alten Stuttgart. Besser gesagt auf den Weg ins 7Grad, ein Laden, der mir sukzessive attraktiver wird. Fast nur Studenten, kaum solariumgebräunte Spasten, recht viele hübsche Frauen.

Kaum dort angekommen, gabelten wir zwei weitere Bros auf, die auch in den Laden wollten, auch schon einiges getrunken hatten ... naja, zumindest einer von ihnen. Umso besser, brachte er mich doch ins Game: ihm gefiel nämlich eine blonde Dame, am Tisch sitzend, in einer 3er-Gruppe. Irgendwann fingen diese an Bilder zu machen, und da wir direkt hinter ihnen standen und somit (unfreiwillig) mit auf den Bildern waren, war das mein Stichwort. Ich ging also zur Dame mit der Kamera und meinte: "Hey, Du weißt aber, dass das meine Persönlichkeitsrechte verletzt, Du hast ja nicht gefragt, ob ich da mit drauf darf. Nein, nur Spaß, ich bin ja Journalist, ich weiß, dass ab einer bestimmten Anzahl von Personen nicht gefragt werden muss, sonst wären ja solche Partyfotos der Clubbetreiber gar nicht möglich." Ich erntete natürlich ein Lächeln und war mitten im Gespräch mit zweien der drei Damen. So richtig konnte sie darauf eigentlich nichts erwidern, sie lächelte mich nur an, bis ich sagte, sie sollten ruhig weitermachen.

Ich fuhr also fort und meinte: "Mein Freund da drüben, der hat Interesse an jener Dame, die rechts neben Dir steht. Meinst Du, Du könntest Ihr das mitteilen?" Da erwiderte sie: "Hmm, ja, könnte ich, aber sie ist leider fest vergeben." "Hmm, dann muss ich ihm diese traurigen Informationen wohl weitergeben, schade." Ich ging wieder auf meine drei Bros zu, teile es Bro #1 mit, der allerdings nicht so enttäuscht war, wie man nun meinen mag. Ich ging noch einige Male auf sie zu, eine Dame der Runde hatte mich laut Bro #2 auch des Öfteren im Fokus - zumindest meinen Rücken und Hintern. Ich hatte jedoch kein Interesse an auch nur irgendeiner der drei Damen (was nicht heißen soll, dass diese nicht attraktiv waren, mindestens eine 6 im Durchschnitt, würde ich sagen). Etwas später gingen sie hoch zur Toilette, man hat sich nicht wirklich mehr gesehen. Ich konzentrierte mich auf weitere Damen, fand aber nur Damen mit Bros an deren Seite. Der Abend war dennoch sehr fein, denn das 7Grad hatte wieder mal 1a Musik, ein tolles Publikum und bis zu einem gewissen Zeitpunkt war es von der Publikumsdichte sogar erträglich bis angenehm.

Song des Abends ...



(Stefan)