31. Januar 2010

Monotonie, MILFs und miefende Mäntel

Samstag. Joseph, ich, ein anderer Bro und eine Dame haben beschlossen, das Mono in Stuttgart auszuprobieren. Eine Freundin hatte uns den Tipp gegeben, und öfter mal was Neues, nicht? Es ist zirka halb Zwölf, wir müssen warten reinzukommen, denn es ist im Eingangsbereich recht voll. Nach wenigen Minuten werden wir eingelassen, nur um nach weiteren 10 Minuten des Wartens zu erfahren - gerade als wir dran waren -, dass die Garderobe keinen Platz mehr hat. Toll, dann also mit Wintermantel ins Getümmel. Das macht Spaß, vor allem, wenn es warm und voll ist. Vielleicht war's aber auch besser so, denn die Garderobe ist ausgerechnet im Raucherraum/Eingangsbereich stationiert - da hat echt jemand mitgedacht, denn wer zahlt nicht gerne noch für die Garderobe extra, wenn sie mit Rauchwolken bombardiert wird?

Von den 6,00 EUR Eintritt für eine Bar in einem Gewölbekeller ganz zu schweigen. Aber genug Negatives, der Laden hat auch durchaus Positives zu bieten. Zum einen die Musik, die zwischen 70ern und 90ern angesiedelt war, mal ein Kontrast zur üblichen House- und Blackbeschallung. Weiter geht es mit dem Publikum: hier ist alles zu finden, 30+, 40+ und sogar einige 50+. Wir zählten zu den Jüngsten im Laden, keine Frage. Aber hey, das ist mir immer noch tausend Mal lieber als diese Jungspunde, die gerade 18 oder 19 geworden sind. Lasst es mich doch einfach so sagen: wer eine MILF aufreißen möchte, der ist hier 1a aufgehoben, denn auch die scheinen hin und wieder verstohlen auf jüngere Männer zu blicken (ja, ich hab's selbst gespürt). Nächstes Mal einfach früher, dann ist vielleicht auch noch Platz für die Jacke - die muss danach allerdings wohl erstmal in die Reinigung ...



(Stefan)

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